Lymhof-Quiz an der Baustelle

Wer bin ich?

Seit dem Frühling 2026 ist die Lymhof-Baustelle von neuen Bauwänden umgeben. Darauf finden sich spannende Zahlen, Fakten und Hintergründe zum Projekt – aber auch persönliche Einblicke: Die Menschen hinter dem Lymhof kommen selbst zu Wort. Ihre Aussagen sind jedoch in Rätseln verpackt. Erkennen Sie, von wem die Zitate stammen? Raten Sie mit!

Aktuelle Geschichten rund um den Lymhof

Bauwand vor dem künftigen Lymhof.
25.08.2025

«Die grossen Lymhof-Bäume werden die Höfe kühlen»

Im Lymhof entsteht ein lebendiger Gartenraum, in dem sich Bäume, Sträucher, Wildblumen und Kräuter mit essbaren Beeren, Blüten und Blättern zu einem naturnahen Mikrokosmos verweben: Die Vielfalt schafft nicht nur eine besondere Atmosphäre und lädt zum Verweilen und Geniessen ein, sondern bietet auch wertvollen Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen und andere Kleintiere.

Die ersten Bäume wurden bereits im Frühling 2022, am ersten grossen Infoanlass zum Lymhof, bei der Buvette gesetzt. Später werden sie in die Innenhöfe umgepflanzt, wo sie ein angenehmes Klima schaffen werden. Unter anderem werden hier Linde, Eberesche, Birke und Feldahorn weiter gedeihen. Der Aussenraum bleibt immer im Wandel – die Pflanzen lassen ihn wachsen, reifen und je nach Jahreszeit unterschiedlich erblühen.
Erste Bäume wurden im Frühling 2022 bei der Buvette gepflanzt. Foto: Dominique Meienberg.
Erste Bäume wurden im Frühling 2022 bei der Buvette gepflanzt. Foto: Dominique Meienberg.
Die Lymhof-Bäume werden später umgepflanzt. Foto: Dominique Meienberg.
Die Lymhof-Bäume werden später umgepflanzt. Foto: Dominique Meienberg.
Während die Pflanzen wachsen, prägen die Bewohner:innen die Umgebung ebenso. «Dies lässt den Aussenraum stets neu entstehen», erklärt Landschaftsarchitektin Ramel Pfäffli vom Atelier Oriri. «So bleibt der Lymhof ein lebendiger Ort, an dem sich die Vielfalt des Lebens immer wieder zeigt.»
«Die grossen Lymhof-Bäume werden die Höfe kühlen und Lebensraum für Kleintiere bieten», sagt Ramel Pfäffli, Landschaftsarchitektin vom Atelier Oriri.
«Die grossen Lymhof-Bäume werden die Höfe kühlen und Lebensraum für Kleintiere bieten», sagt Ramel Pfäffli, Landschaftsarchitektin vom Atelier Oriri.
Die Landschaftsarchitektinnen von Atelier Oriri leisten mit ihrem Konzept einen wichtigen Beitrag fürs Klima und fördern die Biodiversität. Grosszügige, üppig bepflanzte Grünflächen, schattenspendende Grossbäume und ein hoher Anteil an unversiegelten Böden reduzieren die sommerliche Hitze. In den begrünten Innenhöfen wird das Regenwasser im Boden gespeichert. Verdunstet es, kühlt dies die Luft.

Regenwasser wird in mehreren Stufen zurückgehalten, gespeichert und versickert. Dies folgt dem Prinzip der sogenannten Schwammstadt. «Dabei dürfen sich zeitweise sichtbare Wasserflächen bilden – kleine Spiegelungen des Wetters, die Leben und Abwechslung in die Höfe bringen», sagt Ramel Pfäffli.
Der Aussenraum im Lymhof bleibt im Wandel. Foto: Dominique Meienberg.
Der Aussenraum im Lymhof bleibt im Wandel. Foto: Dominique Meienberg.
Die Entwässerung der Lymhof-Baustelle sorgt dafür, dass das Grundwasser neutralisiert wird, bevor es ausserhalb des Baufelds einsickert. Foto: Dominique Meienberg.
Die Entwässerung der Lymhof-Baustelle sorgt dafür, dass das Grundwasser neutralisiert wird, bevor es ausserhalb des Baufelds einsickert. Foto: Dominique Meienberg.
Dachbegrünungen und Solarpanels ergänzen das Konzept und sorgen ebenfalls für ein klimafreundliches Zuhause. Nachhaltigkeit ist hier nicht nur ein Schlagwort, sondern steht seit Beginn der Planung im Fokus. Der Lymhof wird nach den neusten Nachhaltigkeitsstandards geplant, gestaltet und gebaut. So entsteht ein Ort, an dem Menschen, Pflanzen und Tiere gleichermassen von einer umweltfreundlichen Umgebung profitieren können.