Lymhof-Quiz an der Baustelle

Wer bin ich?

Seit dem Frühling 2026 ist die Lymhof-Baustelle von neuen Bauwänden umgeben. Darauf finden sich spannende Zahlen, Fakten und Hintergründe zum Projekt – aber auch persönliche Einblicke der verschiedenen Menschen, die den Lymhof mitgestalten. Ihre Aussagen sind jedoch in Rätseln verpackt. Erkennen Sie, von wem die Zitate stammen? Raten Sie mit!

Aktuelle Geschichten rund um den Lymhof

08.06.2026

Künftiger Bäckerei-Betreiber übt schon fleissig

Die Vorbereitungen für die lymhofeigene Bäckerei und das Bistro laufen. Florian Treu, der gemeinsam mit Manuel Janson die Bäckerei und das Hotel konzipiert, lernt bei einem prominenten Bäcker das Handwerk. Die Lymhof-Brote sollen schliesslich von hoher Qualität sein.
Brotsommelier formt Sortiment und Rezepturen
Das Angebot der Lymhof-Bäckerei soll den Bedürfnissen der Kundschaft entsprechen: Frühstück für die Hotelgäste, Gipfeli und Kaffee für die Pendler, ein leichtes Mittagessen für die Arbeitenden und Sauerteigbrote für den Familientisch. Abends sollen sich dann alle gemeinsam zum gemütlichen Apéro treffen. Der Klassiker der Bäckerei soll das Brioche werden. Das Brot besteht aus mildem, festem Sauerteig, die Zutaten sind Lievito Madre, Wasser und Mehl. «Unsere Brote enthalten keine Hefe und keine Zusatzstoffe», erklärt Bäckerei-Betreiber Florian Treu. Als Hefe dient die Lievito Madre, die im Gegensatz zur industriellen Backhefe natürlich und langsamer gärt und die Florian Treu das «Herzstück der Sauerteigbrote» nennt.

Der renommierte Brotsommelier Alfred Bau unterstützt den Aufbau der Bäckerei und hilft, das Sortiment zu gestalten. Unter Alfred Baus Anleitung hat Florian Treu die Lievito Madre im Dezember aufgesetzt und entwickelt sie seither weiter. «Etwa einmal in der Woche frische ich die Lievito Madre mit Mehl und Wasser auf und alle zwei Wochen backe ich Dinkelbrote. Sie schmecken schon gut, aber die Lievito Madre muss noch luftiger werden, weshalb das Auffrischen so wichtig ist.»
Schon jetzt verkaufen Florian und Manuel Lymhof-Brote aus einem Pop-up-Wagen. Foto: Dominique Meienberg.
Schon jetzt verkaufen Florian und Manuel Lymhof-Brote aus einem Pop-up-Wagen. Foto: Dominique Meienberg.
Industrie-Look in warmen Farben, mit viel Holz und Stoff
Bäckerei und Bistro tragen nicht den Hotelnamen STEY, sondern einen eigenen: Die Lymhof-Bäckerei heisst Art Bakery. Auch der Stil unterscheidet sich vom Hotel. «Industriechic» beschreibt ihn Florian Treu. «Die Bäckerei zeigt sich in wärmeren Farben mit mehr Holz und Stoff.»

Das Bistro bietet etwa 60 Plätze und hat ganztags geöffnet. Am Abend besteht das Angebot aus leichten Speisen auf Brotbasis. In der Apéro-Bar soll es lokales Bier und Wein von einem lokalen Winzer geben. «Wir freuen uns darauf, die richtigen Partner aus der Region kennenzulernen», sagt Florian Treu.
Florian und sein erstes Brot.
Florian und sein erstes Brot.
Schon jetzt gibt es Lymhof-Brote
Mit der Bäckerei möchten Florian Treu und Manuel Janson den Nachhaltigkeitsgedanken des Lymhofs aktiv unterstützen, die Community im Quartier stärken und das Angebot in Schlieren erweitern.

Die künftigen Lymhof-Brote sind schon jetzt im Angebot: Seit dem 19. Mai gibts nachmittags von Dienstag bis Donnerstag ein kleines Brotsortiment neben der Lymhof-Baustelle. Verkauft wird aus einem kleinen Piaggio Ape. Gebacken wird jetzt noch nicht in Schlieren, sondern in der Mikro-Bäckerei von Alfred Bau in Frauenfeld. «Es entwickelt sich alles noch», sagt Florian Treu. Das Sortiment enthält aber unter anderem die Klassiker von Alfred Bau:
  • «Wilde Hilde»: Weizenmehl, Wasser, Lievito Madre, Roggensauerteig und Alpensalz
  • «Opa Friedrich»: Weizenmehl, Wasser, Lievito Madre, Roggensauerteig, Leinsamen, Sesam, Sonnenblumenkernen und Salz
  • Baguette: Weizenmehl, Wasser, Lievito Madre, Weizenvorteig, Roggensauerteig und Salz